| Skandal in der Oper | ||
| "Opera Fatal" von Heureka Klett - ein Lernspiel Liebhaber klassischer Klänge werden sich in der "Opera Fatal" zuhause fühlen. Vom ersten Ton an dreht sich alles um Musik. In dramatischen Bildern, untermalt mit aufpeitschender Musik, wird im Intro von verschwundenen Noten erzählt. Der Maestro ist in großer Not, denn am nächsten Abend soll die Premiere von Beethovens "Fidelio" stattfinden. Sobald sich die Türen des Opernhauses geöffnet haben, beginnt die Suche nach den Fragen rund um die Musik. Diese Aufgaben müssen allerdings erst einmal gefunden werden. Und das ist nicht einfach. Viele Räume des monumentalen Opernhauses sind verschlossen und können nur mit Werkzeugen aus der Werkzeugleiste aufgemacht werden. Doch wer glaubt, diese Hilfsmittel bereits griffbereit vorzufinden, der täuscht sich gewaltig. Treppauf, treppab beginnt die langwierige Suche nach Fragezetteln, Schlüsseln oder Schraubenziehern. In der Bibliothek stehen alte Bände, die über Tonschritte, Harmonielehre, Melodie und Form informieren. Sie helfen beim Beantworten der Fragen. Die richtigen Antworten müssen später in einem großen Buch auf dem Tisch des Sekretariats eingetragen werden. Selbstverständlich ist auf dieser Edutainment-CD wie zu erwarten auch ausreichend Musik großer Klassiker wie Haydn, Schubert, Bach oder Verdi in ausgezeichneter digitaler Qualität unterlegt. Das Spiel an sich ist etwas ermüdend, weil die Hinweise spärlich gesät sind. Schön sind die Animationen und die Vertonung. "Opera Fatal" ist in erster Linie eine aufwendig produzierte Lernsoftware mit Unterhaltungscharakter. Auch Schwieriges kann spielerisch angeeignet werden. Das Programm muß nicht installiert werden. Corinna S. Heyn
Opera Fatal, für Mac und Windows, Win 3.1/3.11/Win 95, VGA-/SVGA-Grafikkarte, Soundblaster-kompatible Soundkarte mit Lautsprechern. Heureka Klett 1996. Preis: 98,- DM |
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