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Wer besser spinnt - gewinnt
Ravensburger entdeckt die Kunst des Lügens

Die Spieleanleitung liest sich flippig. Der Spielplan ist schrill-bunt und die Fragen gewagt. Soweit zum ersten Eindruck von "Nobody is perfect". Es hat beste Chancen, zum Insider-Tip zu werden, das langweilige Feten in Schwung bringt.

Auf 61 blauen Karten werden Fragen rund um Kuriositäten abgefeiert wie: "Wie tauften die Wikinger ihre Schiffe?" oder "Nach wem benennen die Buschpygmäen ihre neugeborenen Kinder?" Es geht nicht darum, alles zu wissen, sondern möglichst gut zu bluffen. Wer blufft, gewinnt! Und dazu gehört die überzeugendste Lüge - sofern die richtige Lösung gerade nicht parat ist. Bei den 26 grünen Karten wird der Wahrheitsgehalt geprüft. So ist herauszufinden, ob Winston Churchill tatsächlich im Umkleideraum für Damen geboren wurde. Hier bringt nur der richtige Tip weiter auf dem Weg zum Sieg. Die eigene Kreativität ist auch bei den violetten Karten gefragt, bei denen ungewöhnliche Begriffe erklärt werden müssen. Was verbirgt sich hinter einem "Boomslang"? Oder was ist ein "Whist"? Selbst wenn diese Namen nicht zu Ihrem Repertoire gehören - cool bleiben und was Geniales einfallen lassen. Das bringt Punkte.

Die Antworten auf den Kärtchen sind übrigens verschlüsselt und nur mit dem mitgelieferten Detektor vom Vorleser zu entschlüsseln.

"Nobody is perfect" ist ein witziges, temporeiches Spiel, das für gute Laune sorgt. Ein Partyspaß mit einer Extraportion Lerneffekt.

Corinna S. Heyn

 

Nobody is perfect, Wer besser spinnt, gewinnt, 3-10 Spieler, ab 14-99 Jahre, Ravensburger 1997.